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Kuratorium
Um die Schule in ihrer Entwicklung zu unterstützen, steht der Schulleitung und dem Trägerverein ein Gremium mit international erfahrenen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur zur Seite: das Kuratorium.
 
Mindestens zweimal jährlich kommen die Mitglieder des Kuratoriums zusammen, um über aktuelle Schulthemen zu beraten. Im Fokus stehen dabei die Schulziele, denen sich der Volkswagen Konzern und die Stadt Wolfsburg gleichermaßen verpflichtet haben. Dazu gehören die Unterstützung des Kollegiums, das es alljährlich um exzellente und engagierte Pädagogen zu erweitern gilt. Großes Fachwissen bringt das Kuratorium bei der Ausformung der fünf Schulschwerpunkte Internationalität, Naturwissenschaften und Technik, Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie Begabungsförderung ein. Zentrales Thema wird auch die an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtete Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft sein.
Ein starkes Starterteam: Das Gründungskuratorium im Juni 2009 mit Schulinitiator und Volkswagen Personalvorstand Dr. Horst Neumann
 
Im ersten Aufbaujahr begleitete Ursula Piëch die Neue Schule Wolfsburg. Ihre vielfältigen Erfahrungen brachte sie mit großem Engagement in die Leitung des Kuratoriums ein. Dabei konnte sie aus fundierten Kenntnissen verschiedener Welten schöpfen: Die Zusammenhänge der Wirtschaft sind der gelernten Erzieherin ebenso vertraut wie die Anforderungen an herausragende Bildungseinrichtungen. Mit "Hirn, Herz und Entscheidungsfreude" stand sie der Schule in der wichtigen Startphase zur Seite. 
 
Als die Herausforderungen des ersten Schuljahres gemeinschaftlich bewältigt waren, übernahmen die Stadt Wolfsburg und die Volkswagen AG die Leitung des Gremiums bei alternierendem Vorsitz.
Seit Sommer 2010 ist Elke Eller Vorsitzende des Kuratoriums. Die diplomierte Volkswirtin war von 2001 bis 2007 Aufsichtratsmitglied der Volkswagen AG. Bis Sommer 2009 verantwortete sie im Vorstand der Volkswagen Financial Services AG den Bereich Personal und Organisation. Großes Engagement in der Bildung ist für die Mutter zweier Kinder selbstverständlich: sei es als ehrenamtliche Tai-Chi-Lehrerin für Grundschüler oder als Mitglied im Supervisory Board der International School Braunschweig/Wolfsburg des CJD Braunschweig. Elke Eller erklärt: "So wie der Volkswagen Konzern die Automobilwirtschaft durch Innovationen prägt, wollen wir mit der Neuen Schule Wolfsburg Impulse für die Bildungslandschaft setzen. Die Stadt Wolfsburg ist uns bei dieser Zielsetzung und beim praktischen Schulaufbau ein exzellenter und verlässlicher Partner."
Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums ist Prof. Rolf Schnellecke, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg. Er hat den Aufbau der Neuen Schule von Anfang an intensiv gefördert. Der Jurist, der über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Kommunal- und Landespolitik verfügt, weiß:  "Die Bildung unserer Kinder ist das wichtigste Kapital für die Zukunft in einer globalisierten Welt. Dies muss gerade in unserer Stadt Wolfsburg als Hauptstadt von Volkswagen höchste Bedeutung haben. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die Neue Schule als Geschenk von Volkswagen an die Stadt."
Auch der Erste Stadtrat der Stadt Wolfsburg, Klaus Mohrs, gehört zu den treibenden Kräften der Schulgründung. Intensiv kümmert er sich um das Konzept der Bildungslandschaft Klieversberg, in dem die Neue Schule Wolfsburg eine zentrale Rolle spielt.
Wie Prof. Rolf Schnellecke zeichnen Klaus Mohrs langjährige politische Erfahrung und exzellente Kenntnisse der kommunalen Landschaft aus.
Bernd Wehlauer ist stellvertretender Vorsitzender des Konzernbetriebsrats von Volkswagen. Darüber hinaus engagiert sich Wehlauer in seiner Freizeit als Mitglied des Rates der Stadt Wolfsburg und gehört in dieser Eigenschaft auch dem Schulausschuss an. Er verbindet damit zwei Eigenschaften, die entscheidend zum Aufbau der Neuen Schule Wolfsburg beitragen: Er kennt den Volkswagen Konzern und die Bedürfnisse seiner Kolleginnen und Kollegen ebenso wie die der Bürgerinnen und Bürger von Wolfsburg.
Prof. Jürgen Leohold bringt das Know-how der Forscher und Entwickler eines Weltkonzerns in die Kuratoriumsarbeit ein. Der Leiter der Volkswagen Konzernforschung hat seine industrielle Karriere mit einer universitären verbunden – und verfügt deshalb über exzellente Kontakte in die Bildungslandschaft. Als vierfacher Vater weiß er auch, wie man bei Schülern Forschergeist und Entdeckerlust wecken kann. Prof. Jürgen Leohold hat sich bereit erklärt, für die Neue Schule Wolfsburg die Schirmherrschaft für den Schwerpunkt Technik und Naturwissenschaften zu übernehmen.
Wilfried von Rath verfügt über breite Erfahrung in der Personalarbeit – von der Personauswahl- und entwicklung bis zur weltweiten Entsendung von Mitarbeitern. Der Diplom-Psychologe und MBA ist seit 2006 Leiter Konzern Personal Top Management der Volkswagen AG. In dieser Funktion kennt er die Anforderungen an das internationale Management und weiß, welche Bedürfnisse High Potentials und ihre Familien haben, die aus dem In- und Ausland nach Wolfsburg kommen. Dieses Know-How stellt er der Neuen Schule auch als Schirmherr des Schwerpunkts Internationalität zur Verfügung.
Prof. Peter Meyer-Dohm hat als Leiter der Errichtungskommission die Konzeption der Neuen Schule maßgeblich geprägt. Der Bildungsökonom blickt auf eine langjährige universitäre Karriere zurück, unter anderem war er Rektor der Ruhr-Universität.
1981 wechselte Prof. Peter Meyer-Dohm in die industrielle Praxis und wurde Leiter des Zentralen Bildungswesens der Volkswagen AG. Hinzu kommt sein ausgeprägtes ehrenamtliches Engagement im Bildungsbereich, u.a. bis 2002 als Vorsitzender des Bildungsrats beim Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen.
Als Kuratoriumsmitglied und als Schirmherr für die wissenschaftliche Begleitung bringt er seine große Expertise in die Neue Schule ein.
Für die Errichtungskommission hat Prof. Peter Meyer- Dohm exzellente Fachleute aus Wissenschaft und Schulpraxis ausgewählt.
 
Dazu gehört Susan Owen-Hughes, deren internationale Erfahrung nun auch dem Kuratorium zugute kommt. Nach ihrem Studium in Deutschland arbeitete die Pädagogin viele Jahre lang in Großbritannien und erwarb während dieser Zeit ihren MBA-Abschluss mit Schwerpunkt im Bildungsbereich.
Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland leitete sie in der Hauptstadt Berlin die Cambridge School, die British School und seit kurzem die International School Villa Amalienhof.
Barbara Riekmann war ebenfalls Mitglied der Errichtungs- kommission. Die erfahrene Pädagogin ist seit 1987 Schulleiterin der Max-Brauer-Schule Hamburg und hat die Gesamtschule zu einer der besten Deutschlands gemacht: 2006 gewann die MBS den Deutschen Schulpreis, außerdem trägt sie die Auszeichnung "Umweltschule in Europa".
Barbara Riekmanns praktischen Erfahrungen sind für den Aufbau der Neuen Schule Wolfsburg von großem Wert.
 
Gabriele Gebauer trägt als Vorsitzende des Stadtelternrats die Interessen der Wolfsburger Elternschaft in das Kuratorium.
Die gelernte Physiotherapeutin kennt die städtische Bildungslandschaft aus 14 Jahren Tätigkeit als Elternvertreterin. Seit sechs Jahren ist sie Vorsitzende des Stadtelternrats und Mitglied im Schulausschuss der Stadt Wolfsburg.
 
Jörg Hoffmeister leitet in der Landesschulbehörde Braunschweig das Dezernat 3 und hat hierbei die Fachaufsicht über Gymnasien und die gymnasiale Oberstufe von Gesamtschulen. Der Pädagoge blickt auf langjährige Lehrerfahrung im In- und Ausland zurück. Seine Kenntnisse der niedersächsischen Schullandschaft sind von großem Wert für die Kuratoriumsarbeit.