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Standort
Zum Schuljahr 2009/2010 hat die Neue Schule Wolfsburg ihre Pforten in der Heinrich-Heine-Straße 36 geöffnet.
Eingangsbereich
 
Das Gebäude verfügt über eine lange Schultradition: Hier wurde eine der ersten innerstädtischen Schulen Wolfsburgs gegründet. Wegen ihrer Lage wurde die Volksschule umgangssprachlich zunächst Heinrich-Heine-Schule genannt, 1958 erhielt sie den Namen „Hermann-Löns-Schule“.
40 Jahre später, im Jahr 1998, wurden aufgrund rückläufiger Schülerzahlen im Innenstadtbereich die Grundschulen Hermann Löns und Wohltberg am Standort Wohltberg zusammengeführt. Die Orientierungstufe der Hermann-Löns-Schule verblieb im Schulgebäude, bis sie 1999 an den Standort Theodor-Heuss-Gymnasium umzog. Bereits 1998 wurde die Idee geboren, der damaligen Volkshochschule die Räume der Hermann-Löns-Schule zur Verfügung zu stellen und ein modernes Erwachsenenbildungszentrum daraus zu machen. 2001 wurde das Bildungszentrum Wolfsburg (BZW) in der Heinrich-Heine-Straße 36 eröffnet. Auf Grundlage des niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetzes wurden hier allgemeine, politische, kulturelle und berufliche Bildungsinhalte angeboten. Auch die BZW-Tochter n@work QualifizierungsGmbH (Berufsbildungsstätte) war hier vertreten. Sie erbringt Dienstleistungen auf den Gebieten der Berufsausbildung und beruflichen Qualifikation sowie Auftragsmaßnahmen für Firmen und Institutionen.
Eine große Herausforderung: Die Standortwahl
Für die Stadtverwaltung war bei der Standortsuche für unsere Schule eine zentrale Lage ein wichtiges Kriterium. Es wurde ein Ort gesucht, der über Räumlichkeiten für den kurzfristigen Schulstart verfügt und gleichzeitig genügend Flächenpotenzial vorhält, um dort langfristig einer zweizügigen Grund- und einer vierzügigen Gesamtschule Platz zu bieten. In einem Abwägungsprozess wurden mehrere innerstädtische Schulen von der Stadt Wolfsburg auf eine mögliche Nutzung untersucht. Gebäude und Umfeld der ehemaligen Hermann-Löns-Schule entsprachen in besonderer Weise den Aufgaben, die die Neue Schule in der Bildungslandschaft der Stadt erfüllen soll.
 
Die Nähe zu Einrichtungen wie Planetarium, Theater, Stadtbibliothek und Kunstmuseum bietet der Neuen Schule darüber hinaus ein einzigartiges kulturelles Umfeld, das in den Alltag der Ganztagsschule einbezogen werden kann. Mit dem BZW befindet sich an diesem Ort eine weitere Bildungseinrichtung, die Synergien mit der Neuen Schule ermöglicht. Langfristig bietet sich die Chance, am Fuße des Klieversbergs eine Bildungslandschaft zu etablieren und durch Anbau, Umbau oder Neubau den südlichen Eingang der Innenstadt städtebaulich und landschaftlich neu zu ordnen. Weitere Informationen zu den Planungen finden Sie auf www.wir-wollen-wissen.de.
 
Die Standortentscheidung für die Neue Schule Wolfsburg hat der Rat der Stadt Wolfsburg am 25. Februar 2009 getroffen.
Bauliche Erweiterung der Neuen Schule Wolfsburg
Anbau zum Schuljahr 2010/11
 
Um im Schuljahr 2010/2011 den neuen Primarklassen Raum zu bieten, enstand ein kleiner Erweiterungsbau. Das Architekturbüro Bünemann & Collegen entwarf das eingeschossige Gebäude mit großen Glasflächen und einer in Pastelltönen gestalteten Fassade. Mit dem Bestandsgebäude an der Heinrich-Heine-Straße wurde der kleine Anbau über zwei Ebenen so verbunden, dass der Eingangsbereich zu einem Forum für alle Schülerinnen und Schüler vergrößert, optisch aufgewertet und besser mit Tageslicht versorgt werden konnte. Das Farbkonzept der Schule, das den Kindern die Orientierung in den Räumen erleichtert und eine angenehme Lernatmosphäre schafft, wurde im Neubau fortgesetzt.
Erweiterungsbau für die Sekundarstufe I
Für die Sekundarstufe I ist eine Erweiterung des Bestandgebäudes auf dem heutigen Parkplatz direkt an der Heinrich-Heine-Straße vorgesehen. Im Mai 2010 wurden durch die Wolfsburg AG vier im Schulbau erfahrene Architekturbüros aus Deutschland und Skandinavien angesprochen, das pädagogische Konzept der Neuen Schule in innovative Raumkonzepte zu übersetzen. Darüber hinaus galt es für die Architekten mit ihren Entwürfen angemessen auf die gegenüberliegenden denkmalgeschützten Gebäude der Höfe zu reagieren und das Konzept auf die 1955 eröffnete ehemalige Hermann-Löns-Schule abzustimmen. Die Architekturbüros haben im Mai 2010 einem Entscheidungsgremium unter Vorsitz von Prof. Walter Nägeli, Nägeli Architekten, Berlin, erste Ideen für die zukünftige Sekundarstufe I der Neuen Schule präsentiert. Das vom Entscheidungsgremium empfohlene Konzept der Architektin Kirstin Bartels aus Oslo, Norwegen, wurde von Frau Bartels in enger Kooperation mit der Schule weitergeplant. Im Frühjahr 2013 lag die Baugenehmigung vor, seit August 2013 wird der Bau des Gebäudes durch die Stadt Wolfsburg weitergeführt. Voraussichtlicher Fertigstellungstermin wird im August 2015 sein.
Neubau zur Erweiterung der Sekundarstufe 1 -Entuwrf Kirstin Bartels -