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Wissenschaftlicher Beirat
Um die Umsetzung des pädagogischen Konzepts nachhaltig zu begleiten, werden Schulleitung und Trägerverein kontinuierlich von einem Gremium aus Mitgliedern der Errichtungskommission unterstützt: dem Fachbeirat.
 
Der Fachbeirat ist für die wissenschaftliche Beratung verantwortlich und setzt somit die Arbeit der Errichtungskommission in Schwerpunkten fort. Nachdem die Errichtungskommission im Juni 2009 ihren Abschlussbericht vorgelegt hatte, konstituierte sich der von der Errichtungskommission einstimmig vorgeschlagene Fachbeirat und legte zusammen mit der Schulleitung die Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit fest: Curriculumentwicklung, Begabungsförderung und Organisationsentwicklung.
                                                              
Der Fachbeirat orientiert sich am Pädagogischen Konzept der Neuen Schule und den Empfehlungen der Errichtungskommission aus der Vorbereitungsphase. Im Fokus des Fachbeirats stehen die Konkretisierung des pädagogischen Konzepts, die Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungseinrichtungen, die wissenschaftliche Forschung zur Qualitätsanalyse und -entwicklung sowie die fachliche Begleitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten.
Wissenschaftlicher Leiter der Neuen Schule Wolfsburg und Sprecher des Fachbeirats ist der Begabungsforscher Prof. Dr. Christian Fischer. Weitere ständige Mitglieder sind der Bildungsökonom Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Meyer-Dohm und die ehemalige Schulleiterin Dr. Erika Risse zusammen. Darüber hinaus bindet der Fachbeirat themenbezogen weitere Experten, u. a. aus der Errichtungskommission, in seine Arbeit ein.
Prof. Fischer ist seit dem 1. Februar 2010 Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik: Begabungsforschung und Individuelle Förderung an der Universität Münster. Im Fachbeirat vertritt er die Schwerpunkte Begabungsförderung und Lehrerbildung.
 
Prof. Fischer habilitierte sich im Schwerpunkt Schulpädagogik und Lehr-Lern-Forschung und promovierte über Hochbegabung und Lernschwierigkeiten am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster. Seine herausragenden pädagogisch-psychologischen Kenntnisse nutzte er von 2006 bis 2008 als wissenschaftlicher Leiter des Landeskompetenzzentrums für individuelle Förderung der Universität Münster und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW. Zudem engagierte er sich von 2001 bis 2008 als Geschäftsführer des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) der Universitäten Münster und Nijmegen, seit 2006 hat er den Vorsitz der ICBF-Stiftung inne. Von 2008 bis 2010 leitete er das Institut für Pädagogische Professionalität und Schulkultur an der PHZ Luzern.
Prof. Meyer-Dohm hat als Leiter der Errichtungskommission die Konzeption der Schule maßgeblich geprägt. Nun bringt er seine große Expertise im Bereich Bildungs- und Innovationsmanagement in den Fachbeirat ein. Außerdem ist er als Kuratoriumsmitglied Schirmherr für die wissenschaftliche Begleitung.
 
Der Bildungsökonom blickt auf eine langjährige universitäre Karriere zurück, unter anderem war er Rektor der Ruhr-Universität. 1981 wechselte Prof. Meyer-Dohm in die industrielle Praxis und wurde Leiter des Zentralen Bildungswesens der Volkswagen AG. Parallel zu seinen verantwortungsvollen Positionen engagierte er sich stets ehrenamtlich im Bildungsbereich, u. a. bis 2002 als Vorsitzender des Bildungsrats beim Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen. Seit 2005 ist er Vorsitzender des Kuratoriums der Club-of-Rome-Schulen, ein Netzwerk innovativer deutscher Schulen.
Dr. Risse war bis Januar 2010 Schulleiterin am Elsa-Brändström-Gymnasiums, einer vielfach ausgezeichnete Schule in Oberhausen. Ihre große Expertise setzt sie auch als Jury-Mitglied zur Vergabe des deutschen Schulpreises und in der Schulleitungsberatung ein. Im Fachbeirat vertritt sie die Schwerpunkte Schulleitungsberatung und Schulentwicklung.
 
Dr. Risse weist seit mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Schulleitung von Gesamtschulen und Gymnasien auf. Außerdem coacht sie als zertifizierte Organisationsberaterin erfolgreich pädagogische Führungskräfte. Dr. Risse veröffentlichte zahlreiche Fachbücher, u. a. zu den Schwerpunkten Offener Unterreicht, Medienpädagogik, Begabtenförderung sowie „Schulentwicklung/ Steuerung und Führung in Schulen“. Als Vorsitzende der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime (LEH) ist sie Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft der freien Schulen auf Bundesebene. Neben Ihrem Engagement für den "Deutschen Schulpreis" bringt sie ihre Fachkenntnisse auch in weitere Stiftungen ein, z. B. als Jury-Mitglied für den Wettbewerb „Fit für Verantwortung“ der Roland Berger Stiftung an.