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Ein Erfahrungsbericht von Rasmus (10. August, 2016)
Viele Grüße aus dem sonnigen und gleichzeitig sehr regnerischen Mexiko! Seitdem ich hier bin (23.07), schien fast jeden Tag die Sonne, woraufhin Starkregen folgte. Dies ist jedoch nur eine von vielen Besonderheiten, die ich in diesem Land schon erleben durfte! Schlechte Straßenverhältnisse, extrem scharfes Essen, die doch sehr lockere Mentalität der Menschen hier und nicht zuletzt der Sprachunterschied haben die ersten Tage in Puebla sehr spannend und interessant werden lassen. Auch der Zeitunterschied von sieben Stunden nach Deutschland und die hiesige Höhe, immerhin 2100m, haben mir anfangs zugesetzt. Trotzdem konnte ich mich schnell einleben, nicht zuletzt dank einer sehr netten Gastfamilie, die sich sehr bemüht, dass es mir stets gut geht! Wir unternehmen viel zusammen. Dazu gehören nicht nur tägliche Einkäufe, sondern auch Zahnarztbesuche und, stark zu betonen, ein sechstägiger Urlaub in Huatulco am Pazifik mit einem Besuch von Oaxaca, einer historischen Stadt, in der es, anders als in Puebla, sehr viel Armut gibt. Ganz in der Nähe dieser Stadt stehen Ruinen von Pyramiden der Zapotecas, der hiesigen Ureinwohner aus dem 3. - 7. Jh.n.Chr. (vgl. Bilder des Urlaubs).
 
All diese Dinge ermöglichen mir schon zu diesem Zeitpunkt einen Einblick in das Leben der Menschen hier in Mexiko. Dabei ist die Sprachbarriere kein großes Hindernis, nicht nur, weil mein Gastvater fast fließend Deutsch spricht, vielmehr, weil sich gegenseitig angepasst wird: Mit mir wird langsamer gesprochen und ich höre genauer zu. Meine Gasteltern wollen jetzt schon Sprachfortschritte bemerken, nach etwas mehr als 2 Wochen!
 
Am 22.08 beginnt hier die Schule. Meine Gasteltern und ich werden vorher das Gespräch mit Frau Compart suchen, damit ich weiß, in welche Klasse ich kommen werde, da es letztes Jahr Probleme mit der Einteilung gab. Der Schulzeit im Allgemeinen fiebere ich mit großer Aufregung entgegen, meine jetzigen Spanischkenntnisse werden dann endgültig auf den Prüfstand gestellt!
 
Mit diesen Worten sende ich liebe Grüße nach Deutschland und erwarten den weiteren Verlauf des Austausches mit Spannung.
Rasmus