· Home  
· Suche  
· Kontakt  
· Anfahrt  
· Impressum  
· Rechtliches  
Die Ankunft - ein Bericht von Mathäi R.
Als wir angekommen sind, hat es erstmal heftig angefangen zu regnen. Wir wurden von unseren Gastfamilien am Flughafen herzlich empfangen und mussten dann erstmal 1 1/2 bis 2 Stunden mit dem Auto nach Puebla fahren. Wir mussten, um zu unserem Haus (residencia) zu gelangen, an einem Wachposten vorbei. Die meisten hier wohnen in einer residencia. Das ist ein abgegrenzter Bereich, der umzäunt ist, und von einem Wachdienst am Eingang bewacht wird.
 
Wir hatten zum Glück noch eine Woche Ferien, sodass wir uns an die Zeiten gewöhnen konnten. Am ersten Schultag wurden wir in unsere Klassen eingeteilt. Die Schule ist anders als in Deutschland (NSW). Sie hat zum Beispiel Wachleute, die in und außerhalb der Schule herumlaufen. Die Schule ist außerdem umzäunt. Ab einer bestimmten Zeit kommt man auch nicht mehr in die Schule rein. Es gibt hier außerdem so genannte Zeremonien. Da muss jeder eine schwarze Hose und ein weißes Hemd anziehen. Wenn nicht, dann kommt man nicht in die Schule herein. In meiner ersten Stunde haben wir unseren Stundenplan bekommen. Die Fächer hier werden in verschiedenen Sprachen unterrichtet. Ich habe auf Englisch: Biologie, Physik, Geschichte und Englisch. Auf Deutsch habe ich Landeskunde, TPT (kreatives Schreiben) und Deutsch. Den Rest habe ich auf Spanisch. Die Deutschen haben hier in einer kleinen Gruppe noch vier extra Stunden Spanisch. Ich habe mit einigen Deutschen auf der Schule gesprochen und sie sagten, in einem halben Jahr verstehe man fast alles. Hier bekommt man fast in jedem Fach sehr viele Hausaufgaben und man hat die gleiche Stundenanzahl wie wir in der NSW (8). Die Schule startet um 7:30 und endet um 14.30. Allerdings hat man viel kürzere Pausen. Die dauern hier nur 20 Minuten.
 
Es ist einfach sich hier zu integrieren, weil alle sehr freundlich sind und eigentlich alle deutsch können. Es ist vieles anders als in Deutschland. Zum Beispiel ist man in Deutschland viel freier. Hier wird man überall hingefahren und abgeholt. Man kann (sollte) nicht unbedingt mit Taxi und Bus fahren, da es in einigen Gegenden sehr gefährlich ist. Das heißt, man kann nicht mal eben in die Stadt fahren oder zu einem Freund/Freundin.
 
Man merkt auch, dass zwischen den Schichten ein großer Unterschied besteht. Es gibt nicht wirklich eine Mittelschicht. Das Gute ist, dass vieles billiger als in Deutschland ist. Zum Beispiel das Kino oder das Essen. Das Essen hier ist ein bisschen schärfer. Deshalb sollte man nicht unbedingt alles essen (hört auf eure Gastschüler oder Eltern). Es gibt viele leckere Sachen zum Beispiel tacos und chalupas. Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Eindruck geben.
Von Mathäi R.
Der Vulkan von Puebla