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Mein Weihnachten in Mexiko - Ein Bericht von Carolina
Am 21. Dezember 2015 begannen die Weihnachtsferien bei uns. Anders als in Deutschland, verließen wir die Schule bei circa 25 Grad Celsius, aber so sind die Temperaturen hier im Winter. Am 23. Dezember musste ich einen Wunschzettel schreiben und ihn in einen meiner Schuhe unter den Tannenbaum legen, der hier wie in Deutschland aussieht. Am Abend des 24. Dezembers kamen sämtliche Familienmitglieder zu und nach Hause und es wurde viel geredet. Ungefähr um Mitternacht gab es dann endlich Abendessen mit Suppe, Truthahn und einen hellvioletten Salat, der ziemlich interessant geschmeckt hat. Nach dem Essen haben wir etwas gemacht, was man mit unserem Schrottwichteln vergleichen kann. Danach haben wir noch ein paar Spiele gespielt und kurz vor 4 Uhr morgens und kurz bevor unsere Gäste gegangen sind, wurden noch die Geschenke unter den Familien ausgetauscht.
 
Leider wurde ich 3 Stunden später schon wieder geweckt; von zwei aufgeregten Gastbrüdern, denn "Santa Claus" kommt hier in meiner Gastfamilie am Morgen des 25. Dezembers und legt die Geschenke unter den Tannenbaum. Jeder bekam das, was er sich gewünscht hat und ich bin super froh, dass meine Gastfamilie mich an Weihnachten wie ihr eigenes Kind behandelt und beschenkt hat. Obwohl ich nicht so wirklich in Weihnachtsstimmung war, da es hier eigentlich keinen Adventskalender, Adventskranz und keinen Nikolaus gibt und das Wetter eher sommerlich war, war es trotzdem eine besondere Erfahrung, Weihnachten fast 10.000 Kilometer von der eigenen Familie entfernt zu verbringen.