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Themenüberblick Gesellschaftslehre an der NSW
Gesellschaftslehre für die Jahrgänge 5-10
Die NSW versteht sich als bekenntnisfreie Schule, in der auf konfessionsdifferenzierenden Religionsunterricht verzichtet wird. Die Schulgemeinschaft hat sich darauf verständigt, dass die konfessionsgebundene religiöse Erziehung vorrangig in Verantwortung des Elternhauses stattfindet. Sie wird von Seiten der Schule mitgetragen, z.B. durch temporäre Freistellung von Unterricht für die Teilnahme an besonderen konfessionell begründeten Aktivitäten und Handlungen (z.B. Konfirmation, Kommunion, Beschneidung, Tage der  religiösen Orientierung, …).
 
Die Auseinandersetzung mit grundlegenden Sinnfragen des Lebens, die Entwicklung eines eigenen und gemeinsamen Wertesystems, der Aufbau grundlegender religionskundlicher Kenntnisse und die Entwicklung von Toleranz in Glaubensfragen sind wichtige Elemente in der unterrichtlichen Arbeit der Neuen Schule Wolfsburg.
 
Im Primarbereich hat der Lernbereich „Werte und Normen“  seinen festen Platz im Klassenrat, im Sozialtraining, in besonderen Unterrichtsprojekten im Jahresverlauf, in Vorhabenwochen und häufig auch in der der zum Gedankenaustausch anregenden „Frage der Woche“. Religionskundliche Themen sind zudem im Sachunterricht verankert. Themen sind im Primarbereich u.a. die großen christlichen Feste und Rituale im Jahresverlauf (Weihnachten, Ostern) und die großen Feste der anderen in der jeweiligen Lerngruppe vertretenen Religionen, besondere religiöse Handlungen (Taufe, Hochzeit, …), auch elementare Sinnfragen des Lebens.
 
Im Sekundar-I-Bereich ist der Lernbereich „Werte und Normen“ im Klassenrat bzw. der Tutorenstunde, im Sozial- und Tischgruppentraining, in besonderen Unterrichtsprojekten im Jahresverlauf und als wesentlicher Bestandteil  einiger Vorhabenwochen verankert. Dieser Lernbereich ist vorwiegend an die Klassenlehrkräfte gebunden. Die Sozialpädagogen sind häufig mit eigenen Akzenten inhaltlich eingebunden. Themen sind u.a.: Helfen und Hilfe annehmen, Einsatz für die Klassen- und Schulgemeinschaft, Respekt und Zivilcourage, Mitgefühl zeigen, Regelbewusstsein aufbauen, Freundschaft entwickeln, Konflikte fair austragen, Streit schlichten, Ausgrenzung u.a. Verletzungen vermeiden,  Toleranz entwickeln gegenüber unbekannten und fremd erscheinenden Kulturen/Anschauungen/Empfindungen. Religionskundliche Themen werden in den Jahrgängen 5 – 9 im Fächerverbund mit Gesellschaftslehre von der jeweiligen Gesellschaftslehre-Fachlehrkraft  unterrichtet. Der Fachgruppe Gesellschaftslehre gehören ausgebildete Lehrkräfte für ev. und kath. Religion, Werte und Normen sowie Philosophie an. Den inhaltlichen Bezugsrahmen bilden die Niedersächsische Kerncurricula für die Fächer Gesellschaftslehre sowie Werte und Normen/Religion.
 
Im Jahrgang 9 findet für alle Schülerinnen und Schüler eine „Philosophische Woche“ statt, in die auch die Tage der religiösen Orientierung („Klosterwoche“) außerhalb der Schule eingebettet sind. In dieser Woche werden vier bis fünf unterschiedliche Themen angeboten, für die sich die Schülerinnen/Schüler alternativ entscheiden.
 
Im Jahrgang 10 wird das Fach „Werte und Normen“ als eigenständiges Unterrichtsfach für alle Schülerinnen/Schüler erteilt.
 
In der Sekundarstufe II wird das Fach Philosophie erteilt und von allen Schülerinnen/Schülern drei Jahre belegt.
 
Einige Hinweise zum schulischen Leben:
Das islamische Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch wird im Betrieb der Mensa und bei außerschulischen Aktivitäten (z.B. Klassenfahrten) voll respektiert. 


Äußere Kleidungszeichen, die der Kennzeichnung religiöser Differenz dienen, (z.B. Kopftuchtragen bei islamischen Mädchen) sind an der Schule nicht üblich. 


Die Teilnahme am Sportunterricht ist für alle Schülerinnen/Schüler verpflichtend ebenso wie die Teilnahme an Unterrichtseinheiten, in denen sexualkundliche Themen behandelt werden. Auch die Teilnahme an Klassenfahrten gehört zum pädagogischen Programm der Schule.


In der Adventszeit wird in der Schule Gelegenheit gegeben, sich mit den Ursprüngen und der Tradition des christlichen Weihnachtsfestes und dessen kultureller Prägung in Deutschland zu befassen. Es wird darüber hinaus Raum gegeben, diese Zeit als eine (konfessionsneutrale) Zeit der Besinnung auf immaterielle Werte zu gestalten. Schülerinnen und Schüler werden beim Adventssingen oder beim Weihnachtskonzert auch mit christlichen Weihnachtsliedern und ihrer Herkunft bekannt gemacht. Es wird selbstverständlich respektiert, wenn Schülerinnen und Schüler diese Lieder wegen anderer religiöser Überzeugung nicht mitsingen wollen.