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Themenüberblick Englisch an der NSW
Englisch an der NSW
Wegen der hohen beruflichen Mobilität unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des die Stadt Wolfsburg prägenden VW-Konzerns ist die Schülerschaft der NSW international ausgerichtet. In allen Jahrgängen gibt es Schülerinnen und Schüler, die bei Eintritt in unsere Schule gut Englisch oder besser Englisch als Deutsch sprechen. Der Unterricht im Fach Englisch nimmt auf diese besondere, mit dem pädagogischen Konzept der Schule zusammenhängende Situation, Rücksicht.

Im Primarbereich wird grundsätzlich, so auch im Englischunterricht, in altersgemischten Lerngruppen gearbeitet. Der Englischunterricht umfasst vom ersten Lernjahr an zwei Wochenstunden. Jeweils vier der acht Lerngruppen werden zur gleichen Zeit unterrichtet. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die auf muttersprachlichem Niveau oder sehr gut Englisch sprechen, bilden eine eigene Gruppe und werden in der Regel von einem Englisch-Muttersprachler unterrichtet.

Ergänzend gibt es im Primarbereich häufig ein Golden-Time-Angebot, in dem der Sachinhalt in englischer Sprache unterrichtet wird, z.B. Scapbooking oder Sports.


Im Sekundarbereich I (Klasse 5 – 10) wird das Fach Englisch in allen vier Klassen des Jahrgangs parallel vierstündig entsprechend der Vorgaben des Niedersächsischen Kerncurriculums für Gesamtschulen in zwei unterschiedlichen Formaten unterrichtet:
 
1. Die größte Gruppe, ca. 80% der Schülerinnen und Schüler, wird binnendifferenziert im Klassenverband unterrichtet. Sie setzt sich, wie in anderem Unterricht auch, aus leistungsstarken Schülerinnen und Schülern und solchen, die mitunter mehr Unterstützung benötigen, zusammen. Die Anforderungen werden nach grundlegendem und erhöhtem Niveau differenziert. Im Zeugnis der Jahrgänge 5 – 7 werden die Leistungen in den Bereichen Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen, Schreiben, Beschreiben und die Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen angegeben. Ab Jahrgang 8 erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Ziffernzeugnis, auf dem am Ende des Jahres die erbrachte Leistung nach grundlegendem und erhöhtem Niveau ausgewiesen wird (G=Schülerin/Schüler hat überwiegend auf grundlegendem Niveau gearbeitet, E=Schülerin/Schüler hat über-wiegend auf erhöhtem Niveau gearbeitet). Das Niveau, auf dem gearbeitet wurde, hat Auswirkungen auf den Schulabschluss, der am Ende des 10. Jahrgangs erreicht wird. Schülerinnen und Schüler, die die Absicht haben, nach Jahrgang 10 in die Sekundarstufe II zu wechseln, sollten durchgehend auf erhöhtem Niveau arbeiten.

2. Parallel zu den vier Lerngruppen des Jahrgangs, die auf grundlegendem/erhöhtem Niveau unterrichtet werden, wird in der Regel eine zusätzliche Lerngruppe gebildet, in der eine muttersprachliche Lehrkraft den Englischunterricht auf dem so genannten „Z-Niveau“ (erhöhtem Niveau + Zusatzanforderungen) erteilt. Dieses Unterrichtsformat ist vorrangig für Schülerinnen und Schüler mit erweiterten Vorkenntnissen in Englisch gedacht, steht aber auch anderen sprachtalentierten und leistungsbereiten Schülerinnen und Schülern offen. Es ist damit auch ein herausforderndes Unterrichtsformat für Schülerinnen/Schüler mit besonderer Begabung. Die Zuordnung zu den beiden Unterrichtsformaten erfolgt durch die Lehrkräfte entlang der fachlichen Leistungen. Im Verlauf der Sekundarstufe I kann im Einzelfall in beide Richtungen gewechselt werden. Zur Leistungsbewertung gibt es in den Jahrgängen 5 – 7 ein separates Kompetenzraster (Englisch-Z-Niveau). Die Leistungsbeschreibung orientiert sich auch hier an dem Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Die Notenbildung in den Jahrgängen 8 – 10 erfolgt auf Grundlage des Kerncurriculums Niedersachen. Die Schülerinnen und Schüler der Z-Gruppe schreiben in der Regel die gleichen Lernzielkontrollen auf erhöhtem Niveau wie die Schülerinnen und Schüler des Regelunterrichts und werden nach gleichem Maßstab beurteilt. Einzelne Lernzielkontrollen der Englisch-Z-Gruppe können durch andere Leistungsnachweise (z.B. Referate, Präsentationen) ersetzt werden. Das Zeugnis in den Jahrgängen 8 – 10 enthält außerdem eine leistungsdifferenzierende Bemerkung, die die zusätzlichen Leistungen dokumentiert („Schülerin/Schüler hat im Fach Englisch zusätzliche Leistungen auf dem Niveau B 1 + erbracht, die mit sehr gut/gut/befriedigend/… bewertet werden.“). Im Rahmen des Englisch-Z-Kurses ist auch die Vorbereitung auf den Erwerb des Cambridge Certificate möglich. Zur Berechnung des Abschlusses am Ende des 10. Jahrgangs ist die Englisch-Zensur auf erhöhtem Niveau (z.B. auch als Ausgleichsnote) entscheidend.
 
Ein weiteres Angebot für Schülerinnen und Schüler mit erweiterten Vorkenntnissen in der englischen Sprache oder mit besonderer sprachlicher Begabung/besonderer Leistungsbereitschaft ist der englischsprachige Unterricht im Fach Gesellschaftslehre. Nach einem Vorkurs im zweiten Halbjahr des 5. Jahrgangs, an dem alle interessierten Schülerinnen und Schüler teilnehmen können, gibt die Schule eine Rückmeldung, welchen Schülerinnen/Schüler der Unterricht im Fach Gesellschaftslehre ab Jahrgang 6 in englischer Sprache empfohlen wird. Durch eine mögliche Kombination von Englisch-Z-Kurs und englischsprachigem Gesellschaftslehreunterricht können Kinder und Jugendliche mit englischen Vorkenntnissen oder besonderer sprachlicher Begabung ihre englische Sprachkompetenz nutzen und über den Regelunterricht hinaus zusätzlich ausbauen.

Auch in der Sekundarstufe II, die im Schuljahr 2015/16 beginnt, wird im Fach Englisch auf grundlegendem und erhöhtem Niveau differenziert werden. Ob darüber hinaus noch Sachfachunterricht in englischer Sprache angeboten wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Boldt, September 2014